1 / 14

Erfahrung bei der Steigerung von Rapserträgen

Erfahrung bei der Steigerung von Rapserträgen. Viktor Svib Norddeutsche Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke KG Saaten Union GmbH. Norddeutsche Pflanzenzucht – NPZ-LEMBKE. Selektion ertragreicher Sortentypen durch den Gründungsvater des Unternehmens Hans Lembke

amena
Download Presentation

Erfahrung bei der Steigerung von Rapserträgen

An Image/Link below is provided (as is) to download presentation Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author. Content is provided to you AS IS for your information and personal use only. Download presentation by click this link. While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server. During download, if you can't get a presentation, the file might be deleted by the publisher.

E N D

Presentation Transcript


  1. Erfahrung bei der Steigerung von Rapserträgen Viktor Svib Norddeutsche Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke KG Saaten Union GmbH

  2. Norddeutsche Pflanzenzucht – NPZ-LEMBKE • Selektion ertragreicher Sortentypen durch den Gründungsvater des Unternehmens Hans Lembke • vor 110 Jahren auf der Insel Poel 1897 • Heute unter den führenden Rapszüchtern in Europa • Festgelegte Zuchtziele für marktfähige Sorten: • 00-Qualität, Ertrag und Ertragssicherheit • Europaweites Prüfnetz für Sortenkandidaten • NPZ-LEMBKE ist Mitgesellschafter in der Vertriebsorganisation SAATEN-UNION GmbH • SAATEN-UNION GmbH führt seit über 40 Jahren erfolgreich den Sortenvertrieb der 7 Gesellschafter

  3. Quelle: www.klimadiagramme.de Klimadaten im Jahresdurchschnitt von Kaunas

  4. Winterrapsanbau:Klimatische Rahmenbedingungen • Spezifisch für Litauen: • Kurzes Zeitfenster für optimalen Aussaattermin • Kurze Vegetationsperiode mit niedrigen • Temperaturen im Herbst und im Winter • d.h. 70% des Ertragspotentials und der Ertragssicherheit • werden vor bereits Winter festgelegt • Besonders Stressempfindlichkeit bis zum 4-Blattstadium • Bodenverdichtung • Suboptimale Verteilung organischer Masse im Boden • Staunässe und Säureschäden • beeinflussen die Winterhärte + damit die Vorrausetzung für maximale Ertrag negativ !

  5. Entwicklungsziel für Winterraps im Herbst Der optimale Pflanzenbestand vor Beginn des Winters: Einzelpflanze: 10-12 Laubblätter 10-12 mm Wurzeldurchmesser gerade Pfahlwurzel mit ca. 20-25 cm Länge Vegetationskegel flach am Boden Bestand: 30-50 kräftige Pflanzen/m² Hohes Ertragspotential bei sicherer Überwinterung !

  6. Mechanisierung und Management des Betriebes • Weizen zunehmend Vorfrucht für Raps • Hohe Mähdrescher- und Transportkapazität • zur Ernte für den gesamten Betrieb ! • Schlagkräfte Bodenbearbeitungs- und • Aussaattechnik • Bodenbearbeitungstiefe 20 – 25 cm • Schlagkräftige Düngungs- und Pflanzenschutz- technik • Bestandeskontrolle auf Nährstoffversorgung, • Krankheiten und Schädlinge

  7. Aussaat • Rapskorn erfordert aufgrund seiner Größe ein • feinkrümeliges, gut abgesetztes, rückverfestigtes Saatbett! • Raps reagiert sehr empfindlich auf zu tiefe • Saatkornablage. • Angestrebte Saattiefe: 2-3 cm • Aussaat direkt nach der Bodenbearbeitung • Termingerechte Aussaat vom 5. bis 25. August • Beizung und Saatgutbehandlung ermöglichen gleichmäßige Bestandesdichte (Pflanzen/m²)

  8. Sortenwahl Quelle: Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei MV, R.-R. Schulz, 11/2006, Verrechnung Michel • Hybriden zeigen hohe Saatzeitflexibilität • Hybriden sind vitaler und robuster

  9. Entwicklung im Herbst Suboptimale Bodenstruktur Optimale Bodenstruktur

  10. Nährstoffversorgung Grunddüngung • Kalium ist wichtig für Frosthärte, Blüten-/Schotenbildung und Wasserhaushalt. 180 – 270 kg K2O/ha • Phosphorfördert Keimlings- und Wurzelbildung, Frosthärte, Stand-festigkeit und Abreife. 80 – 120 kg P2O5/ha • N-Düngung fördert Massenwachstum, Schotenbildung und Samenzahl. 150 – 200 kg N/ha Blattdüngung • Mg: 15 – 30 kg/ha • S: 30 – 50 kg/ha • B: 1,0 – 1,5 kg/ha

  11. Schneckenkontrolle Gelbschalen/Rapserdflohkontrolle N-Düngung, Mikro-/Makronährstoffe Produktionssystem Winterraps Steuerung der Herbstentwicklung, Bestandeskontrollen Vor der Aussaat Einsatz von Triazolen Wachstumsregulierung, Krankheiten, Winterfestigkeit Beizung Rapserdfloh und Auflaufkrankheiten EC 0 11 13 17 24 26 30 Oktober November August September Quelle: NPZ LEMBKE

  12. Kohlschotenrüßler/-Mücke Rapsglanzkäfer Kohltriebrüßler Regelmäßige Bestandes- kontrollen (Gelbschalen) Großer Rapsstengelrüßler N-Gabe 1 (60%) N-Gabe 2 (40%) Produktionssystem Winterraps Steuerung und Überwachung der Frühjahrsentwicklung WR Fungizid Blüten Fungizid EC 26 30-39 51 53-57 63 69 75 80 Februar März April Mai Juni Quelle: NPZ LEMBKE

  13. Zusammenfassung • 70% des Ertragspotentials und der Ertragssicherheit von Winterraps werden bereits vor Winter gelegt ! • Betriebliche Mechanisierung und Anbaumanagement • Bestandeskontrolle auf Nährstoffversorgung, Krankheiten und Schädlinge • Hybriden zeigen hohe Saatzeitflexibilität, Vitalität und • Robustheit

  14. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !

More Related