1 / 32

Atemschutz Lexikon

Atemschutz Lexikon. wichtigste Inhalte der DIN EN 443 Feuerwehrschutzhelme. Vortrag zur „ Fachtagung Atemschutz am 02.07.2013 in Leipzig“, mit freundlicher Genehmigung Dräger Safety. Bilderquellen: Dräger, Gabler, Joester, Wikipedia. unterstützt von. Bild H 9.4 cm x W 27.53 cm.

darren
Download Presentation

Atemschutz Lexikon

An Image/Link below is provided (as is) to download presentation Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author. Content is provided to you AS IS for your information and personal use only. Download presentation by click this link. While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server. During download, if you can't get a presentation, the file might be deleted by the publisher.

E N D

Presentation Transcript


  1. Atemschutz Lexikon wichtigste Inhalte der DIN EN 443 Feuerwehrschutzhelme Vortrag zur „Fachtagung Atemschutz am 02.07.2013 in Leipzig“, mit freundlicher Genehmigung Dräger Safety Bilderquellen: Dräger, Gabler, Joester, Wikipedia unterstützt von

  2. Bild H 9.4 cm x W 27.53 cm Feuerwehrschutzhelm – Normung aktuell Recht aktuell Wichtigste Inhalte der DIN EN 443 Feuerwehrschutzhelme mit freundlicher Unterstützung Dräger Safety

  3. Feuerwehrschutzhelm und Helm für Masken-Helmkombination - aktuelle Normung

  4. 1 Aktuelle Helmnormung weltweit 1.1 Übersicht

  5. 1.2 WichtigsteInhalte und wichtigstePrüfverfahrender DIN EN 443 Feuerwehrhelme für die Brandbebekämpfung in Gebäuden und anderen baulichen Anlagen • EinteilungSchutzbereiche • Prüfkriterien • Zulassungsbedingungen • ZulassungHelmzubehör • Definition der “Helm-Formen” • PrüfungSchlag- und Stoßdämpfung • Durchdringungsprüfung • Prüfung der seitlichenStabilität

  6. PrüfungderWirksamkeit und Festigkeit des Haltesystems (Abzugtest) • Prüfung Widerstand gegen Strahlungswärme (Strahlungswärme-prüfung) • PrüfungSchutzgegenSchmelzmetalle und heißeFestkörper • Prüfung auf Wärmebeständigkeit • PrüfungWiderstandgegenFlammen(Beflammungsprüfungflame engulfment test) • PrüfungelektrischerEigenschaften • Prüfen des VerhaltensbeiKontaktmitflüssigenChemikalien (Option) • Sichtfeld, Gesichtsschutz und Visier • Anlagen Masken-Helm-Kombination:entsprechend DIN 58160

  7. 1.3 Einteilung abzudeckender Schutzbereiche in 5 Schutzzonen - Zone 1a  Bereich über der AA Ebene - Zone 1b  Bereich zwischen AA Ebene und den Punkten CDEF - Zone 2  mindestens die in EN 14458 festgelegte Zone - Zone 3a  Zone auf dem Nackenschutz von der Unterkante der Helmschale zurUnterkante des Nackenschutzes und rückwärtig von der vertikalen Querebene oder einem Teil davon - Zone 3b  mindestens Zone CDHG

  8. Für die Zonen 1a, 1b und 2 gilt: - kein Teil des Helms, der vor dieser Prüfung nicht in Kontakt mit dem Prüfkopf steht, darf danach in Kontakt mit dem Prüfkopf gelangen - es darf nicht zu einer Trennung, einem Schmelzen oder Abtropfen eines jeglichen Helmteils kommen - alle beweglichen Elemente des Helmes, z.B. Verschlüsse und Öffnungs- vorrichtungen des Kinnriemens, müssen funktionstüchtig bleiben - kein Teil des Helmes darf sich entzünden - die Produktkennzeichnungen dürfen sich nicht entzünden, schmelzen oder ihre Lesbarkeit einbüßen 1.4 Prüfkriterien der DIN EN 443

  9. - kein Teil des Gesichtsschutzes, das sich vor der Prüfung nicht unter- halb der Randlinie befunden hat, darf nach der Prüfung unterhalb der Randlinie liegen • - kein Teil des Gesichtsschutzes darf sich entzünden oder in Berührung mit dem Prüfkopf gelangen • Für die Zone 3a: • bei der Prüfung darf sich das Material des Nackenschutzes nicht entzünden oder schmelzen und nicht um mehr als 5 % sowohl in Längs- als auch in Querrichtung schrumpfen

  10. 1.5 Zulassungsbedingung: alleVarianteneinesHelmesmüssenzugelassenwerden

  11. 1.6 Zulassung Helmzubehör • vom Helmhersteller für den Helm vorgesehenes Zubehör: Bestandteil der Zulassung nach EN 443 • wird bei allen relevanten Helm-Prüfungen mit geprüft • Schlussfolgerung: alle Anbauteil für einen speziellen Feuwehr-schutzhelm nach DIN EN 443 müssen u.a. wärmebeständig, nicht entflammbar und abtropfsicher sein bis 1000°C und Flame Engulfment Tests geprüft • Beispiele: Helmlampe, Nackenschutz, Helmlampen, Aufkleber, Kommunikationssysteme

  12. Helmzubehör : Nackenschutz, z. B.: Alu-Nomex Hollandtuch, Nomex, 3-lagig Nomex kurz Helmüberzug, z. B. für Übungen: Nomex

  13. Helmzubehör Reflexstreifen, z. B.: - Silber-farben, 3-teilig auf der Helmrückseite - Dienstgradkennzeichnung (rote Streifen) - schwarze Reflexfolie auf der Frontplatte mit Hersteller- oder Feuerwehrsymbol HPS 7000 Helmlampe, integriert, LED-Techno-logie Helmlampen, z. B.: Standard-Helm-lampen (Xenon und LED), Lampenhalter

  14. 2. DIN EN 443 im Detail • 2.1 Definition Helmformen - 2 Arten von Helmen: • - Typ A: Zone 1a schützt (Mindestschutzbereich - Halbschalen Helm) • - Typ B: Zone 1a und 1b schützen (Vollschutzbereich - Vollschalen Helm)

  15. 2.2 Prüfung Schlag- und Stoßdämpfung mittels„Fallmethode“: - kugelförmiger Körper mit Eigengewicht von 5 kg fällt im freien Fall mit Stoßenergie 123 J auf die Helmschale - Fallmethode ergibt etwa 15 kN Stoßenergie - 15 kN Stoßenergie auf den Kopf des Helmträgers entspricht einem fallenden Stein mit 5 kg aus einer Höhe von 2,5 m.

  16. 2.3 Durchdringungsprüfung - mit fallendem Schlagkörper mit flacher Schneide (Meißelform, Masse etwa 1000 g - Helm erhitzen mit kontinuierlichen Wärmestrom von 14 kW/m² (etwa 250°C Oberflächentemperatur) - spitzer Körper mit Gewicht von 1 kg fällt aus 2 Positionen auf Helm- schale - Höchstenergie: 24,5 J, entspricht etwa einem fallendes Messer mit Gewicht von 1 kg aus 2,0 und 2,5 m Höhe.

  17. Details Durchdringungsprüfung - Gewicht des Fallkörpers 1000 g (+/-15g) - 40mm Entfernung der Aufprall- punkte - Aufprallenergie für den Schlag auf den Scheitel beträgt 24,5 J - Aufprallenergie für den Schlag abseits des Scheitels beträgt 19,5 J - Wärmestrombehandlung der Helmschale mit 14 kW/m²

  18. 2.4 Prüfung der seitlichen Stabilität - maximale Querverformung Helm: 40 mm - maximale Längsverformungen Helm: 40mm - maximale bleibende Verformung: 15mm

  19. 2.5 Prüfung der Wirksamkeit und Festigkeit des Haltesystem (Abzugtest) Helmschale wird mit 250 N aus verschiedenen Richtungen belastet. - nicht bestanden: Helmschale vom Prüfkopf abgezogen - bestanden: . Helmschale nicht vom Prüfkopf abgezogen . maximale Dehnung Haltesystems: 20mm . Breite Kinnriemens beträgt noch mindestens 15mm . Reißfestigkeit Haltesystems beträgt 500 bis 1000 N

  20. DetailsPrüfung der Wirksamkeit und Festigkeit des Haltesystem (Abzugtest) - Helm mittels Haltesystem auf Prüfkopf gespannt - Helm wird mit 250 N in verschiedene Richtungen gezogen - Bestehen der Prüfung bedeutet für den Helmträger . Schutz gegen Helmverlust bei Hängenbleiben . Helm wird auf dem Kopf des Trägers nur mit Kinnband und Schloss gehalten

  21. 2.6 Prüfung Widerstand gegen Strahlungswärme (Strahlungswärmeprüfung) - mit Wärmestrom von 14 kW/m² während 480 s (+/- 5 s) - danach Prüfung Schlag- Stoßdämpfung und Durchdringungsprüfung

  22. 2.7 PrüfungSchutzgegenSchmelzmetalle und heißeFestkörper - Prüfung der Zonen 1a und 1b: Schutz gegen Schmelzmetalle mit 150 g (+/- 5g) mit geschmolzenem Eisen, fließt auf Helmscheitel - Prüfung Nackenschutz und Zonen 3a und 3b mit geschmolzenem Aluminium - Prüfung erfüllt: . Helm nicht von Metall durchdrungen . Helm nicht mehr verformt als 10 mm rechtwinklig zur Grundfläche des Helmes gemessen . Helm brennt nicht innerhalb von 5 s nach dem Ende des Vergießens von Schmelzmetall

  23. 2.7 Prüfung der Wärmebeständigkeit - Prüfung auf Wärmebeständigkeit für die Zone 1a und 1b: Helmprüfung nach ISO 17493 . mit Gesichtsschutz für 20 min bei 90°C . Gesichtsschutz in Gebrauchsposition - Prüfung auf Wärmebeständigkeit für die Zone 3a: Prüfung Werkstoff Nackenschutz nach ISO 17493 für 5 min bei 180°C (+/- 5°C)

  24. Prüfung analog Beflammungsprüfung für Atemschutzgeräte nach DIN EN 137: - Vorwärmen in Wärmekammer 90 min bei 90° C - Beflammung mit 12 Brennern von vorn und 12 Brennern von hinten - 10 s Beflammung bei 1000° C zur Prüfung der Beständigkeit der Gefahren durch Flash-Over 2.8 Prüfung Widerstand gegen Flammen (Beflammungsprüfung Flame-Engulfment Test)

  25. - Helm in Wasser eintauchen (siehe Foto) - Anlegen einer Spannung von 1200 V - anschließend Stromstärke im Helminneren messen - Obergrenze Stromstärke im Helminneren: 1,2 mA. 2.9 Prüfung elektrischer Eigenschaften (Isolationsfestigkeit)

  26. - Prüfung optional - Prüfen von Helmschale und Helm- ausrüstungsteilen nach DIN EN 14458 mit einer Batterie an organischen und anorganischen Flüssigkeiten, z. B. Salzsäure - Ausnahme gegenüber DIN EN 14458: Chemikalien auf den Helmscheitel gießen 2.10 Prüfen des Verhaltens bei Kontakt mit flüssigen Chemikalien

  27. - Visier nicht vorgeschrieben - Augenschutz entsprechend rot umrandeten Bereich ist abzusichern - vorhandene Visiere müssen DIN EN 14458 „Persönlicher Augenschutz - Gesichtsschutzschilde und Visiere zur Verwendung mit Schutzhelmen für Feuerwehr, Krankenwagenpersonal und Notfalldienste“ entsprechen, z. B. für Visier entsprechend blau umrandeten Bereich 2.11 Sichtfeld, Gesichtsschutz und Visier nach DIN EN 14458

  28. 3 Anlagen zur DIN EN 443 Anhang A Liste der Gefährdungen nach CEN/TC 162/JWG 1/FFPPE/N 52 Leitfaden zur Gefährdungsanalyse bei der Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung für die Feuerwehr („Riskassessmentguidelinesforchoosingthe PPE forfirefighter“) Anhang B Prüfprogramm zur Vorbehandlung von Prüfungen Anhang C Überprüfung Verträglichkeit (Kompatibilität) der PSA

  29. 4 Atemschutzgeräte - Vollmasken verbunden mit Kopfschutz zum Gebrauch als ein Teil eines Atemschutzgerätes für die Feuerwehr nach DIN 58610 (Masken-Helm- KombinationMHK) 4.1 Begriffe - MHK gilt als Atemanschluss - MHK zum Gebrauch mit Atemschutzgeräten und als Feuerwehrschutzhelm festgelegt - Vollmaske wird am Helm adaptiert- Feuerwehrhelm übernimmt teilweise oder vollständig die Funktion der Tragevorrichtung der Vollmaske

  30. 4.2 Hauptteile HMK Helmschale Komfort- und Tragesystem Visier Adaption Masken-Helm-Kombination

  31. 5 Herstellung von Helmen

  32. Gut behütet – halbgewonnen Dankefür die Aufmerksamkeit

More Related