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Literaturhinweise zur Trainingswissenschaft

Literaturhinweise zur Trainingswissenschaft. Carl, K.: Training und Trainingslehre in Deutschland. Schorndorf, 1983. Grosser, M.: Training der konditionellen Fähigkeiten. Schorndorf, 1989. Grosser, M./Brüggemann, P./Zintl, F.: Leistungssteuerung in Training und Wettkampf. München, 1986.

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Presentation Transcript


  1. Literaturhinweise zur Trainingswissenschaft Carl, K.: Training und Trainingslehre in Deutschland. Schorndorf, 1983. Grosser, M.: Training der konditionellen Fähigkeiten. Schorndorf, 1989. Grosser, M./Brüggemann, P./Zintl, F.: Leistungssteuerung in Training und Wettkampf. München, 1986. Letzelter, M.: Trainingsgrundlagen. Reinbeck, 1997. Martin, D. (Red.): Handbuch der Trainingslehre. Schorndorf, 1993.

  2. Literaturhinweise zur Trainingswissenschaft (II) Schnabel, G./Harre, D./Borde, A.: Trainingswissenschaft. Berlin, 1994. Starischka, S.: Trainingsplanung. Schorndorf, 1988. Wasmund-Bodenstedt, U.: „Einführung in die Methodologie der Trainingswissenschaft“. In: Ballreich, R. u. a.: Trainingswissenschaft 1. Bad Homburg, 1982. Weineck, J.: Optimales Training. Erlangen, 1997. Werchoschanski, J. V.: Effektiv Trainieren. Berlin (DDR), 1988.

  3. Definition Trainingswissenschaft (Ballreich) „Als Trainingswissenschaft werden Aussagesysteme bezeichnet, die in intersubjektiv nachprüfbaren Sätzen(oder Modellen oder Theorien) informieren, wie sportmotorische Qualifikationen verbessert, erhalten und wiederhergestellt werden können.“

  4. Definition Trainingswissenschaft Die Trainingswissenschaft ist diejenige Teildisziplin der Sportwissenschaft, die das sportliche Training und die daraus resultierenden sportlichen Leistungen aus interdisziplinärer Sichtweise analysiert und Handlungsregeln bzw. Systeme von Handlungsregeln erarbeitet und überprüft. (Sportwissenschaftliches Lexikon)

  5. Definition Training Sportliches Training ist ein komplexer Handlungsprozess mit dem Ziel der planmäßigen und sachorientierten Einwirkung auf den sportlichen Leistungszustand. (Sportwissenschaftliches Lexikon)

  6. Trainingsprinzipien • Übergeordnetes Trainingsprinzip: Prinzip der optimalen Relation von Belastung und Erholung (Homöostase, Superkompensation) • Prinzipien zur Auslösung der Anpassungseffekte (Belastungsprinzipien): • Prinzip der ansteigenden (progressiven) Belastung • Prinzip der variierenden Belastung. • Prinzipien zur Sicherung der Anpassungseffekte (Zyklisierungsprinzipien): • Prinzip der periodisierten Belastung.

  7. Die Superkompensation Anpassungsleistung Trainings-zeit Ausgangs- niveau 1 2 3 Ermüdung 1=Energieverbrauch durch Belastung 2=Wiederherstellung 3=Mehrausgleich

  8. F = funktionellen Kennwerte = Belastungen

  9. Trainingsprinzipien (II) • Prinzipien zur Steuerung der Anpassung in eine spezifische Richtung (Spezialisierungsprinzipien): • Prinzip der Altersgemäßheit • Prinzip der Individualität • Prinzip der dynamischen Übereinstimmung

  10. Sportliche Leistung • Die sportliche Leistung wird als mess- oder bewertbares Ergebnis einer sportlichen Tätigkeit bezeichnet. (Carl, 1984) • Die sportliche Leistung ist als „Einheit von Vollzug und Ergebnis“ einer sportlichen Handlung zu sehen, gemessen oder bewertet an Normen. (Schnabel, 1994)

  11. Bedingungen sportlicher Leistung A) apersonale Bedingungen (nicht in der Person liegend) B) personale Bedingungen: Darunter fallen psychische, intellektuelle und motorische Leistungskomponenten. 1. Direkte Einflussgrößen (z. B. Kondition, Technik, Taktik) 2. Indirekte Einflussgrößen (z. B. Körperbau, Funktionszustand des kardio-pulmonalen Systems und des Muskelsystems, Leistungsbereitschaft).

  12. Konditionelle Fähigkeiten Kraft Ausdauer Schnelligkeit Beweglichkeit Koordinative Fähigkeiten Rhythmisierungsfähigkeit Differenzierungsfähigkeit Orientierungsfähigkeit ... Sportmotorische Fähigkeiten

  13. Definition konditionelle Fähigkeiten Jener Komplex der sportlichen Leistungsfähigkeit, der in besonderem Maße durch Aufbau und Funktion der energieliefernden Organsysteme bestimmt ist. (Sportwissenschaftliches Lexikon)

  14. Literaturhinweise zum Krafttraining Bös, K./Mechling, H.: Dimensionen sportmotorischer Leistungen. Schorndorf, 1983. Bührle, M. (Hrsg.): Grundlagen des Maximal- und Schnellkrafttrainings. Schorndorf, 1985. Bührle, M./Werner, E.: „Muskelquerschnittstraining der Bodybuilder“. In: Bührle (1985) Bührle, M./Schmidtbleicher, D.: Komponenten der Maximal- und Schnellkraft. Sportwissenschaft 11 (1981). Carl, K. (Hrsg.): Krafttraining in der sportwissenschaftlichen Forschung. Köln, 1995.

  15. Literaturhinweise zum Krafttraining (II) Carl/Starischka/Storck: Kraftausdauertraining. 1989 Deiß/Pfeiffer: Leistungsreserven im Schnellkrafttraining. Berlin, 1991. Ehlenz, H./Grosser, M./Zimmermann, E.: Krafttraining. München, 1995. Grosser, M.: Training der konditionellen Fähigkeiten. Schorndorf, 1994. Komi, P. V. (Hrsg.): Kraft und Schnellkraft im Sport. Köln (Deutscher Ärzteverlag), 1994.

  16. Literaturhinweise zum Krafttraining (III) Letzelter, H./Letzelter, M.: Krafttraining. Reinbeck, 1990. Schmidtbleicher, D./Gollhofer, A.: „Einflussgrößen des reaktiven Bewegungsverhaltens und deren Bedeutung für die Trainingspraxis“. In: Bührle (1985). Steinmann, W.: Krafttraining im Sportunterricht. Ahrensburg, 1988. Zatsiorsky; V.M.: Krafttraining – Praxis und Wissenschaft. Aachen, 2000

  17. Definition Kraft Kraft ist die Fähigkeit der Muskulatur, Widerstände zu überwinden, ihnen entgegenzuwirken bzw. sie zu halten. (Sportwissenschaftliches Lexikon) Zur Systematisierung bzw. Strukturierung der Kraftfähigkeit lassen sich folgende Betrachtungsweisen heranziehen: 1. Nach der Arbeitsweise 2. Nach der Erscheinungsform 3. Nach den hauptsächlich beanspruchten Muskelregionen

  18. Kontraktionsformen (Arbeitsweisen) des Muskels • Isometrische Kontraktion (statische Arbeitsweise) • Gleichbleibende Muskellänge • Muskelspannung (Tonus) ändert sich • Isotonische Kontraktion (dynamische Arbeitsweise) • Muskellänge verändert sich • Muskelspannung bleibt gleich • Auxotonische Kontraktion • Mischform bzw. Kombination von isometrischer und isotonischer Kontraktion

  19. Unterscheidungen der dynamischen Arbeitsweise Terminologisch hat sich folgende Unterscheidung der dynamischen Arbeitsweise durchgesetzt: 1. Konzentrische Arbeitsweise (positiv-dynamisch) Dies meint die Überwindung eines Widerstandes bzw. das Bewegen einer Last durch aktive Muskelverkürzung. 2. Exzentrische Arbeitsweise (negativ-dynamisch) Dies meint, einem Widerstand nachgebend entgegenzuwirken (z. B. Niedersprünge, Bergablaufen). Eine ausschließlich nachgebende Tätigkeit kommt aber seltener vor. Sie ist Grundlage des reaktiven Trainings.

  20. Erscheinungsformen der Kraft Als zweite Betrachtungsweise zur Strukturierung der Kraft kann man Erscheinungsformen der Kraft heranziehen. Solche sind: • Maximalkraft • Schnellkraft • Kraftausdauer

  21. Definition Maximalkraft „Maximalkraft ist die höchstmögliche Kraft, die das Nerv-Muskelsystem bei maximaler willkürlicher Kontraktion auszuüben vermag. (Martin, 1993)

  22. Definitionen Schnellkraft Mit Schnellkraft wird die Fähigkeit des neuromuskulären Systems bezeichnet, einen möglichst hohen Kraftstoß bzw. Impuls in der zur Verfügung stehenden Zeit zu produzieren. (Sportwissenschaftliches Lexikon) Schnellkraft ist die Fähigkeit, optimal schnell Kraft zu bilden. (Martin, 1993)

  23. Definition Kraftausdauer „Kraftausdauer ist die Fähigkeit, bei einer bestimmten Wiederholungszahl von Kraftstößen innerhalb eines definierten Zeitraumes die Verringerung der Kraftstöße möglichst gering zu halten.“ (Martin, 1993)

  24. Belastungsnormative • Reizintensität • Reizdichte • Reizumfang Reizdauer Reizhäufigkeit

  25. Isometrisches Training + - Wenig Zeit und Geräte- Frühe Stagnation des aufwand Kraftzuwachses Überall durchführbar Kapillarisierung? Gefahr der Pressatmung Zunächst rascher Kraftzuwachs

  26. Übergeordnete Zielsetzung des Krafttrainings 1. Die Erweiterung des Energiepotentials der Muskulatur mit dem Hauptziel: Steigerung der Absolutkraft Stichwort: Hypertrophie. Eine Erweiterung des Energiepotentials hängt vor allem von der Erhöhung des Muskelquerschnitts ab. 2. Die Verbesserung der Innervationsfähigkeit der Muskulatur. Stichwort: willkürliche Aktivierungsfähigkeit. Sie schafft auch die Grundlage für Schnellkraftleistung

  27. Hypertrophietraining

  28. Abgestumpfte Pyramide 80% 4 X 75% 5 X 6 X 70% 7 X 65% 60% 8 X

  29. Spitze Pyramide 1 X 2 X 3 X 4 X 5 X

  30. Reaktivkraft „Als reaktives Bewegungsverhalten bezeichnet man die Fähigkeit des Organismus aus einer abbremsenden (exzentrischen) Bewegung heraus, in kürzester Zeit einen möglichst hohen konzentrischen Kraftstoß realisieren zu können.“ (Schmidtbleicher, 1985) „Reaktivkraftfähigkeit ist die Kraftfähigkeit, die in einem verstärkten Kraftimpuls im Verlauf eines Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus zum Ausdruck kommt.“ (Schnabel)

  31. Krafttraining in der Schule Einschränkungen bezüglich des Krafttrainings im Schulsport (in Anlehnung an Frey) 1. Maximalkraft sollte erst nach der Reifung trainiert werden. 2. Überkopfarbeit mit Hanteln ist problematisch (Wirbelsäule). 3. Keine sehr starke Fremdbelastung (z. B. Partnerübungen) 4. Länger ausdauernde statische Belastungen sind zu vermeiden.

  32. Literaturhinweise zur Ausdauer Dickhuth/Schlicht: „Körperliche Aktivität in der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.“ In: Sportwissenschaft 1/1997 Heck, H.: Energiestoffwechsel und medizinische Leistungsdiagnostik. Studienbrief 8 der Trainerakademie Köln (o. J.) Neumann, G.: „Metabolische Regulation bei Langzeitausdauerleistungen“. In: Medizin und Sport 1983 (Heft 6) Reiß, M./Pfeiffer, U.: Leistungsreserven im Ausdauertraining. Berlin, 1991

  33. Literaturhinweise zur Ausdauer (II) Shephard, R. J./Astrand, P.-O. (Hrsg.): Ausdauer im Sport. Deutscher Ärzte-Verlag Köln, 1993. Verchoshanskij, I. V.: Ein neues Trainingssystem für zyklische Sportarten. München, 1992. Zintl, F.: Ausdauertraining. München, 1994.

  34. Definitionen Ausdauer Ausdauer ist die Fähigkeit, eine bestimmte Leistung über einen möglichst langen Zeitraum aufrechterhalten zu können. (Martin, 1993) Schnabel bezieht noch Erläuterungen über die Leistung ein. Grosser will noch die Erholungsfähigkeit einbeziehen. Aerobe Ausdauer: Ausreichend Sauerstoff zur oxydativen Verbrennung der Energieträger vorhanden. Anaerobe Ausdauer: Verbrennung der Energieträger erfolgt anoxydativ, da Sauerstoffzufuhr unzureichend ist.

  35. Differenzierung der Ausdauerfähigkeit Umfang der beanspruchten Muskulatur Art der Energiebereitstellung Arbeitsweise der Muskulatur Zeitdauer der Beanspruchung Zusammenhang mit anderen konditionellen Fähigkeiten Bedeutung für eine Sportart

  36. Laktatschwellen Laktat mmol Anaerobe Schwelle 4 Aerob-anaeroberÜbergang Aerobe Schwelle 2 V m/s Schwellen der Energiebereitstellung

  37. Aerobe und anaerobe Ausdauer AerobeAusdauer: Ausreichend Sauerstoff zur oxydativen Verbrennung der Energieträger vorhanden. AnaerobeAusdauer: Verbrennung der Energieträger erfolgt anoxydativ, da Sauerstoffzufuhr unzureichend ist.

  38. Sprint-und Schnelligkeits- ausdauer unter 35s 35s bis 2min Kurzzeitausdauer 2 - 10 Minuten Mittelzeitausdauer LZAI 10-35 Minuten LZA II 35-90 Minuten LZA III 90-360 Minuten LZA IV über 360 Minuten

  39. Trainingspuls = HFmax-(0.45X HFRuhe)

  40. Der Conconi-Test Hf/min. VD 200 190 PD 180 170 160 150 140 130 120 Km/h 8 10 12 14 16 18 20 22

  41. Trainingsmethoden der Ausdauerfähigkeit 1. Dauermethode: Belastungen, die nicht durch Pausen unterbrochen werden. Intensität eher gering, Umfang eher hoch. 2. Wechselmethode und Fahrtspiel: Überwiegend im aeroben Bereich. Durch Tempowechsel bzw. Veränderung des Geländes kommt es zu kurzen anaeroben Phasen. 3. Wiederholungsmethode: Für die Erarbeitung der speziellen Ausdauerfähigkeit. Hohe (bis maximale) Intensität und vollständige Pause.

  42. Trainingsmethoden der Ausdauerfähigkeit (II) 4. Intervallmethoden: kennzeichnend für das Intervallprinzip: Belastung - unvollständige (lohnende) Pause - Belastung 4.1 „Extensive“ Intervallmethode (überwiegend aerobe Ausdauerfähigkeit) Mittlere Intensität (60-80%) Belastungsdauer bei unterer Grenze: 8-15 Minuten Belastungsdauer bei oberer Grenze: 2-8 Minuten 4.2 „Intensive“ Intervallmethode (anaerobe Ausdauerfähigkeit) Submaximale Intensität (80-90%) Belastungsdauer etwa 20-60 Sekunden

  43. Übungsform 1 1 (2) 2 (1) (3)

  44. Literaturhinweis zu Schnelligkeit und Technik Bauersfeld, M./Voss, G.: Neue Wege im Schnelligkeitstraining. Münster, 1992. Grosser, M.: Schnelligkeitstraining. München, 1991. Mechling, H.: „Zur Theorie und Praxis des Techniktrainings“ In: Leistungssport, 1988. Munzert, J.: „Schema-Repräsentationen bei der sensumotorischen Regulation“. In: Sportwissenschaft, 1987. Nitsch, J. (Hrsg.): Techniktraining. Schorndorf, 1997. Oliver, N.: Techniktraining unter konditioneller Belastung. Schorndorf, 1996.

  45. Literaturhinweis zu Schnelligkeit und Technik (II) Rieder, H./Lehnertz, K.: Bewegungslernen und Techniktraining. Schorndorf, 1997. Roth, K.: „Ein neues ABC für das Techniktraining im Sport“. In: Sportwissenschaft, 1990. Roth, K.: Taktik im Sportspiel. Schorndorf, 1989. Schmidt, R. A.: Motor control and learning. Champaign (USA) 1988.

  46. Definition Schnelligkeit „Schnelligkeit bei sportlichen Bewegungen ist die Fähigkeit, auf einen Reiz bzw. ein Signal hin schnellstmöglich zu reagieren und/oder Bewegungen bei geringen Widerständen mit höchster Geschwindigkeit durchzuführen“. (Martin, 1993)

  47. Komplexschnelligkeit Koordinations- schnelligkeit zyklischeBewegungs-schnelligkeit azyklische Bewegungs- schnelligkeit Handlungs- schnelligkeit Beschleunigungs- fähigkeit Beschleunigungs- fähigkeit Reaktions- schnelligkeit Grundschnelligkeit

  48. Auffassung zur Schnelligkeit von Bauersfeld/Voss Schnell ausgeführte Bewegungen seien programmgesteuert. Es existieren jeweils zwei „Zeitprogramme“ für azyklische und zyklische Bewegungen. Nämlich ein kurzes und ein langes Zeitprogramm. Was ist unter einem Zeitprogramm zu verstehen? Bauersfeld/Voss: „Das Zeitprogramm beinhaltet die zeitlich abgestimmte neuromuskuläre (elektrische) Impulsfolge des Muskeleinsatzes der für die entsprechende Bewegung notwendigen Muskeln, die Dauer und das Anstiegsverhalten der bioelektrischen Aktivität“.

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