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Fit für die Zukunft - alter( n ) sgerechte Arbeitsgestaltung im Fokus.

Fit für die Zukunft - alter( n ) sgerechte Arbeitsgestaltung im Fokus. Business Dialog 5.11.2013, Frastanz Prof. Dr. Heinrich Geißler www.bf-geissler.com. Überblick. Unser Denken Demografischer Wandel in Vorarlberg

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Presentation Transcript


  1. Fit für die Zukunft - alter(n)sgerechteArbeitsgestaltung im Fokus. Business Dialog 5.11.2013, Frastanz Prof. Dr. Heinrich Geißler www.bf-geissler.com

  2. Überblick • Unser Denken • Demografischer Wandel in Vorarlberg • Körperliche, psychische, geistige & soziale Veränderungen im Lebenslauf • Früherkennung von schlechter Balance • Arbeitsfähigkeit fördern • Ein Demografie-Tarifvertrag • Vorschläge für Vorarlberg

  3. Was sehen Sie? Sehr wenige Fast niemand 1 + 3 = 4 2 + 4 = 6 3 + 2 = 5 5 + 1 = 6 2 + 2 = 5 Fast alle

  4. Trennen Verbinden

  5. Bruch Übergang oder:

  6. Österreich & Vorarlberg

  7. 2015: 53% über 50

  8. Altern:Körperliche, psychische&geistig-soziale Veränderungen

  9. Arbeitsphysiologische Grundlagen: ?

  10. Mehr geistige, psychische Heraus-forderungen

  11. Körperliche Veränderungen • Eingeschränkte Beweglichkeit der Gelenke und Elastizität der Sehnen und Bänder • Verminderte physische funktionelle Kapazität und Kraft • Seh- und Hörverminderung • Hitze- und Kälte-Unverträglichkeit • Verminderte Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Entscheidungsfähigkeit • Häufung von Lendenwirbelbeschwerden, Erhöhtes Risiko für Fallen und Ausrutschen, langsamere Rehabilitation • Geringere Erholungsdefizit-Toleranz nach Spirduso, 1995

  12. Früh-Erkennung mit dem Arbeitsbewältigungs-Index (ABI)

  13. Frühhinweise durch den Arbeitsbewältigungs-Index (ABI) Frage 6: Glauben Sie, dass Sie, ausgehend von Ihrem jetzigen Gesundheitszustand, Ihre derzeitige Arbeit auch in den nächsten zwei Jahren ausüben können? Unwahrscheinlich   Nicht sicher ziemlich sicher Ergebnis Kategorie Maßnahmeder Arbeitsfähigkeit 7 - 27 Punkte „schlecht“ Arbeitsfähigkeit wieder herstellen 28 - 36 Punkte „mäßig“ Arbeitsfähigkeit verbessern 37 - 43 Punkte „gut“ Arbeitsfähigkeit unterstützen 44 - 49 Punkte „sehr gut“ Arbeitsfähigkeit erhalten

  14. Mit zunehmendem Alter wachsen individuelle Unterschiede ABI-Kategorie ABI-Werte 50 49 sehr gut 45 43 40 gut 36 35 mäßig 30 27 25 schlecht 20 15 KM-Betriebe 1998, N=729 10 7 5 Alter 15 25 35 45 55 65

  15. Gleichbehandlung oder Individualität? 24 Damit es gerecht zugeht, erhalten Sie alle die gleiche Prüfungsaufgabe: Klettern Sie auf diesen Baum!

  16. Veränderungen der Arbeitsfähigkeit innerhalb von 20 Jahren(nach Ilmarinen) Arbeitsfähigkeit (ABI) sehr gut gut mäßig schlecht Alter (Jahre) Ausarbeitung: Dr. Richenhagen

  17. Arbeitsfähigkeitunterstützen und fördern

  18. Psycho-vegetative Beschwerden – Alter & Arbeitszeit Nachreiner, Rädiker, Janßen, Schomann (2005): Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen der Dauer der Arbeitszeit und gesundheitlichen Beeinträchtigungen. www.gutearbeit-online.de

  19. „Arbeitsbedingtes Vor-Altern“ (Hacker) (aus: Dimensions of Work Ability, S. 114)

  20. Anerkennende, wertschätzende Führung als Gesundheitsfaktor & Ressource

  21. Ressourcen als Mediator und als Moderator(nach M.Rimann und I.Udris) • z.B. • Bewältigungskompetenz • Selbstwirksamkeit • Fertigkeiten, Fähigkeiten Innere Ressourcen (personal) Belastungen Gesundheit • z.B. • Anerkennung durch Vorgesetzte • Kommunikation & Kooperation • Handlungsspielraum mit selbstbestimmten Rahmenbedingungen Äußere Ressourcen (organisational & sozial

  22. Überforderung & Unterforderung Unterforderung Belastung Überforderung individuelle Bewältigungsvoraussetzungen

  23. Belastungen – Beanspruchungen – Ressourcen(Beispiel: PREVA Basisdiagnostik) Zeitdruck Wandel Umgebung Aufgabe Unterstützung Spielraum Belastungen Ressourcen Posit. oder neg. Beanspruchung Erschöpfung Zufriedenheit Wohlbefinden Burnout

  24. (Fehlende) Anerkennung & Gesundheit

  25. Berufliche Faktoren & Diabetes II Kumari, Head, Marmot 2004 (Whitehall II)

  26. Berufliche Gratifikationskrisen & depressive Symptome Larisch, Joksimovic, von dem Knesebeck, Starke, Siegrist, 2003

  27. Wahrscheinlichkeit häufiger Beschwerden bei fehlender Anerkennung & hoher Verausgabungsbereitschaft häufige Beschwerden Fahrdienst (n=399-297) Handwerk (n=435-408) Verwaltung (n=241-184) Muskel-Skelett-Symptome  Magen-Darm-Symptome    Müdigkeit, Schlafstörungen   Verkühlungen  Übelkeit, Schwindelgefühl   Quelle: Peter, Geißler, Siegrist, Stress Medicine (1998)

  28. Vertrauen zu Vorgesetzten

  29. Personalengpässe

  30. Genügend Information

  31. Positive Beziehung zur ArbeitsaufgabeBusfahrerInnen, Hamburg • 6% fahren nur wegen des Geldes • 94 % haben eine positive Beziehung zur Arbeitsaufgabe: • KommunikatorIn • FahrkünstlerIn • Selbständige/r Gesundheitsressource:Arbeitsfreude & -stolzdurch Wahlmöglichkeiten

  32. „Arbeiten bis 67?“ 42 Arbeitsfähigkeit Weniger Zeit-/Termindruck, Mehrarbeit weg, Frauen sind nicht so belastbar, Trainer auf Dauer zu anstrengend (Reisen), weniger Dienstreisen angemessene Auslastung, gute Führung, Anerkennung, mehr Urlaub, kürzere WAZ ab 60, Ältere fördern, Teilzeit, gutes Klima erhalten, transparente Entscheidungen – bessere Kommunikation, mehr Planung & Organisation, Individuum berücksichtigen Arbeit Umgebung Gemeinschaft Belastungen Anforderungen Management Führung Werte Einstellungen Motivation Wollen/Müssen – anderer Lebensplan, Beurteilung weg ab 55,Mehr Verantwortungsspielraum, Sicherheit (keine Befristung), berufl. Weiterkommen bis zum Ende der Laufbahn BildungKompetenz Kenntnisse Geschicklichkeit Erfahrungswissen nutzen – Wissensmanagement, höhere Wertschätzung Gesundheit Leistungsfähigkeit guter Gesundheitszustand, bessere Ergonomie, BGF-Angebote nutzen Quelle: Haus der Arbeitsfähigkeit / Illmarinen /Tempel (Arbeitsfähigkeit 2010)

  33. Ilmarinen/Geißler/Frevel_WA-A_2011

  34. Älterwerden: Chancen & Risiken Chancen: Erfahrungswissen wächst Höhere soziale, kommunikative und psychische Leistungsfähigkeit (Informelle) Netz-werke Geringe Fluktuation Weniger Unfälle Risiken: Körperliche Überforderung Nachtarbeit Ständige Überstunden Zeitdruck Soziale, psychische, geistige Unter-forderung Falsche Lehrmethoden (Software!!!)

  35. Der Blick durch die demografische Brille • Mit zunehmendem Alter nimmt die Unterschiedlichkeit zwischen Individuen zu • In Gruppen (Abteilungen, Betrieben) unterschiedlichen Alters, Geschlechts, … • ist das Risiko einer `Diskriminierung durch Gleichbehandlung´ zu prüfen • sind die Wahlmöglichkeiten zu vergrößern • Der demografische Wandel benötigt • Alter(n)s- geschlechtergerechte Arbeitsgestaltung • attraktive Perspektiven für Nachwuchskräfte (Führung in Teilzeit ...) • die Chance, in einem sicheren Arbeitsverhältnis gut, gerne und gesund arbeiten zu können

  36. Langzeiteinflüsse der Arbeitsfähigkeit:von 45-57 bis 73-85 Jahren 28- JahrefinnischeLängschnittstudie (1981/2009)

  37. Midlife work ability predicts old age disability (IADL) = keine selbständige Haushaltsführung Risk for (Instumental Activities of Daily Living (IADL) disability according to midlife professional group and work ability* Men Women IRR 1.75 1.5 1.25 1 Execl. WA Moderate WA Poor WA Excel. WA Moderate WA Poor WA Excel. WA Moderate WA Poor WA Excel. WA Moderate WA Poor WA White-collar Blue-collar White-collar Blue collar *adjusted for age+marital status+alcohol intake+smoking+exercise+main chronic diseases (von Bonsdorff M.B. et al. CMAJ)

  38. Projekte & Praxis

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