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Social Media Handbuch

Daniel Michelis | Thomas Schildhauer [Hrsg.]. Social Media Handbuch. Theorien, Methoden, Modelle und Praxis. 2. a ktualisierte und erweiterte Auflage 2012. Teil 1 Einführung. Kapite l 1: Social Media Modell. 1. Social Media Modell.

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Presentation Transcript


  1. Daniel Michelis | Thomas Schildhauer [Hrsg.] Social Media Handbuch Theorien, Methoden, Modelle und Praxis 2. aktualisierte und erweiterte Auflage 2012

  2. Teil 1 Einführung

  3. Kapitel 1: Social Media Modell

  4. 1. Social Media Modell Die Entwicklung von Social Media vollzieht sich auf drei Ebenen: • Die individuelle Ebene ist der Ausgangspunkt für all das, was allgemein als Social Media bezeichnet wird. • Die technologische Ebene die Grundlage für die tatsächlichen, sichtbaren Ausprägungen und die verfügbaren Anwendungen. • Die sozio-ökonomische Ebene umfasst alle direkten und indirekten Auswirkungen auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen. Michelis, D., Schildhauer, T. (2012), Social Media Handbuch , 2. aktualisierte u. erweiterte Auflage, Nomos, Baden-Baden

  5. 1. Social Media Modell Definition Social Media Auf individueller Ebene bezeichnet der Begriff Social Media die Beteiligung von Nutzern an der Gestaltung von Internetangeboten. Das Ausmaß dieser Beteiligung variiert stark, es reicht von der einfachen Bewertung vorhandener Inhalte bis hin zur vollständigen Erstellung eigener Internetseiten. Auf technologischer Ebene bezeichnet der Begriff Social Media beschreibbare Internetangebote, die aus inhaltlichen und technischen Modulen zusammengesetzt sind. Über offene Schnittstellen können diese Module automatisch ausgetauscht und variabel zu neuen Angeboten kombiniert werden. Auf sozio-ökonomischer Ebene bezeichnet der Begriff Social Media die auf einem neuen Informations- und Kommunikationsverhalten basierenden Beziehungen zwischen unterschiedlichsten Akteuren in Wirtschaft und Gesellschaft. Grundlage für dieses neue Verhalten ist der uneingeschränkte Zugang zu sozialen Technologien, der zur Auflösung traditioneller Macht- und Hierarchiestrukturen führt. Michelis, D., Schildhauer, T. (2012), Social Media Handbuch , 2. aktualisierte u. erweiterte Auflage, Nomos, Baden-Baden

  6. 1. Social Media Modell Individuelle Ebene • Jeder Aktivität in den sozialen Medien liegt ein individueller Beitrag zugrunde • Einteilung der Individuen in Aktivitätsgrad z.B. Vermittler, Kenner, Verkäufer Michelis, D., Schildhauer, T. (2012), Social Media Handbuch , 2. aktualisierte u. erweiterte Auflage, Nomos, Baden-Baden

  7. 1. Social Media Modell Charakterisierung von Individuen in Anlehnung an Nielsen Eine differenziertere Unterteilung von Individuen anhand ihrer Nutzungsintensität wird im Rahmen der Strategieentwicklung im folgendem Kapitel beschrieben. Aktive Nutzer: Erstellen eigene Inhalte in sozialen Medien Reaktive Nutzer: Erstellen nur selten Inhalte, reagieren jedoch auf Inhalte der Aktiven, indem sie kommentieren und bewerten. Passive Nutzer: Verhalten sich passiv, das heißt sie beschränken sich auf das Konsumieren verfügbarer Inhalte. Michelis, D., Schildhauer, T. (2012), Social Media Handbuch , 2. aktualisierte u. erweiterte Auflage, Nomos, Baden-Baden

  8. 1. Social Media Modell Technologische Ebene • Ermöglicht es, über dynamische Webseiten und offene Schnittstellen eigene Inhalte in den sozialen Medien bereit zu stellen. Michelis, D., Schildhauer, T. (2012), Social Media Handbuch , 2. aktualisierte u. erweiterte Auflage, Nomos, Baden-Baden

  9. 1. Social Media Modell Modularität: Websites, digitale Filme oder andere Medienobjekte setzen sich immer aus bereits vorhandenen Modulen wie etwa Pixeln, Tönen oder Formen zusammen. Automatisierung: Die Fülle von Anwendungen und deren Verknüpfung untereinander basiert auf einem sehr hohen Maß an Automatisierung, ohne die viele Inhalte und Anwendungen in den sozialen Medien nicht denkbar wären. Variabilität: Das Prinzip Variabilität ist die Grundlage dafür, dass sich die inhaltlichen und funktionalen Module der sozialen Medien variabel miteinander verknüpfen und damit für jeden Nutzer individualisieren lassen. Michelis, D., Schildhauer, T. (2012), Social Media Handbuch , 2. aktualisierte u. erweiterte Auflage, Nomos, Baden-Baden

  10. 1. Social Media Modell Sozio-ökonomische Ebene Die Freiheit des Nutzers, sich der vielfältigen Angebote der sozialen Medien zu bedienen und sich in diesem Gehör zu verschaffen, hat weitreichende Auswirkungen auf die sozio-ökonomische Ebene. Sie verändert nicht nur soziale sondern auch ökonomische Strukturen, Kommunikationsformen und Verhaltensweisen. Michelis, D., Schildhauer, T. (2012), Social Media Handbuch , 2. aktualisierte u. erweiterte Auflage, Nomos, Baden-Baden

  11. 1. Social Media Modell Trend 1: Authentische Kommunikationsformen Die Nutzer der sozialen Medien führen engagierte, ehrliche und offene Gespräche miteinander. Sie tauschen sich mit Gleichgesinnten über Themen jeder Art aus und berücksichtigen die Meinungen und Ratschlage anderer bei eigenen Entscheidungen. Trend 2: Symmetrische Beziehungen zwischen Anbieter und Nachfrager Einzelpersonen, die sich im Internet zusammenschließen und sich über wirtschaftliche Belange austauschen, haben gegenüber den Unternehmen eine deutlich stärkere Position eingenommen. Ihr Verhältnis zu Unternehmen hat sich dabei insbesondere mit Blick auf die verfügbare Information geändert. In Zeiten vor dem Einzug des Internet gaben Unternehmen nur sorgfältig ausgewählte Informationen weiter, die dem Verkauf ihrer Produkte zuträglich waren. Michelis, D., Schildhauer, T. (2012), Social Media Handbuch , 2. aktualisierte u. erweiterte Auflage, Nomos, Baden-Baden

  12. 1. Social Media Modell Trend 3: Selbstorganisierte Gruppenaktivität Die Aufgabe, Individuen in Gruppen zusammen zu bringen und diese Gruppen auf- recht zu erhalten, war bisher mit hohem Aufwand verbunden und wurde daher meist von hierarchischen Organisationen übernommen. Mit dem Einzug sozialer Technologien hat sich diese Situation geändert. Die Organisation der Gruppenmitglieder lässt sich nun dezentral auf viele Schultern verteilen, sodass es in sozialen Medien heute sehr leicht fällt, sich mit anderen zusammen zu tun und gemeinsame Vorhaben zu realisieren. Trend 4: EmergenteMärkte Dadurch, dass immer mehr Akteure das Internet aktiv nutzen und sich an der Erstellung von Leistungen beteiligen, nimmt die Menge des verfügbaren Gesamtangebots zu. Gleichzeitig fallen durch den weltweiten Zugang zum Internet geografische Barrieren weg, sodass insgesamt auch die Nachfrage nach dem verfügbaren zunimmt und in der Folge neue Märkte entstehen. Michelis, D., Schildhauer, T. (2012), Social Media Handbuch , 2. aktualisierte u. erweiterte Auflage, Nomos, Baden-Baden

  13. 1. Social Media Modell Trend 5: Nicht-marktlicheProduktion In Ergänzung zur Beteiligung externer Akteure an der Wertschöpfung von Unternehmen zeichnet sich eine neue Form der Leistungserstellung ab, die sich außerhalb professioneller Routinen und hierarchischer Strukturen vollzieht. Ohne eine monetäre Gegenleistung oder eine andere Form der extrinsischen Belohnung zu erhalten, beteiligt sich eine Vielzahl von Individuen nahezu gleichberechtigt an der Produktion einer gemeinsamen, kollektiven Leistung. Michelis, D., Schildhauer, T. (2012), Social Media Handbuch , 2. aktualisierte u. erweiterte Auflage, Nomos, Baden-Baden

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