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Epigenetik. Bettina Forstner 0004714 Martina Geiger 0004489 Elisabeth Springnagel 0009433 A474. Definition. „epi“ griechisch: über Muster der Genregulation Gene an- oder abschalten, oder verändern ein Gen hat viele verschiedene Funktionen und unterschiedliche Eigenschaften
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Epigenetik Bettina Forstner 0004714 Martina Geiger 0004489 Elisabeth Springnagel 0009433 A474
Definition • „epi“ griechisch: über • Muster der Genregulation • Gene an- oder abschalten, oder verändern • ein Gen hat viele verschiedene Funktionen und unterschiedliche Eigenschaften • Nahrung, Verhaltensweisen, andere Umwelteinflüsse
Theorien der Vererbung • Beginn des 19.Jahrhunderts: Lamarck • Gregor Mendels Vererbungsregeln • Darwins Evolutionstheorie • Epigenetik greift die Lehrmeinungen des Lamarckismus teilweise wieder auf
Epigenetische Mechanismen • DNA-Methylierung Cytosin Stilllegung von Genen • Veränderung des Chromatins durch DNA und Histon-Proteine gebildet Anfügen oder Entfernen von chemischen Gruppen
Epigenetische Unterschiede eineiiger Zwillinge • gleiche genetische Ausstattung • unterschiedliche Entwicklung • Studie an 40 Zwillingspaaren: epigenetische Unterschiede häufig bei älteren Zwillingen und bei Paaren die längere Zeit nicht zusammengelebt haben
Agouti-Mäuse • normalerweise gelbliches Fell • Fütterung während der Schwangerschaft mit Zusatz von Vitamin B12, Folsäure, Cholin und Betain • vermehrte Methylierung des Agouti-Gens → stillgelegt • Nachkommen: braunes Fell, schlank, gesund
Einfluss von sozialem Verhalten bei Ratten • Rattenmutter hat durch unterschiedliche Verhaltensweisen Einfluss auf die Gen- Expression ihrer Neugeborenen • Methylierung des Gens das für Glucokortikoid-Rezeptor codiert → Genaktivität ↓ • Nachkommen: Stresshormone↑, Neugier↓
Risiko Epigenetik • epigenetischen Auswirkungen, durch Einbau fremder Gene, auf das Genom des Empfängers • erst in späteren Stadien der Pflanzenentwicklung sichtbar • „silencing“ od. Expression • schwierig Auswirkungen auf andere Organismen zu identifizieren
Epigenetische Phänomene auch in der konventionellen Züchtung • transgene Pflanzen routinemäßig auf verschiedene Inhaltsstoffe untersucht • bei konventioneller Züchtung nicht gemacht, was nicht bedeutet, dass sie „sicherer“ sind
Risikobewertung 1. Fütterungstest verpflichtend mind. 90 Tage 2. neue Protein integriert in den transgenen Pflanzengewebe verfüttert 3. transgenes Pflanzengewebe über mehrere Tiergenerationen getestet
Literatur • http://www.inwent.org/E+Z/content/archiv-ger/02-2006/schwer_art5.html • http://science.orf.at/science/news/142110 • http://science.orf.at/science/news/67747 • http://www.evolutionsbiologie.uni-konstanz.de/files/resourcesmodule/@random43e85e15ca644/1139302265_HB_060202.pdf • http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1012035 • http://www.wissenschaft.de/wissen/news/255047.html • http://www.boku.ac.at/iam/pbiotech/iaptc2006.pdf • http://www.blauen-institut.ch/Tx/tP/tpF/f_Epigenetik.pdf