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Schule im Dritten Reich

Schule im Dritten Reich. Gliederung: Einleitung Änderungen der Schulpolitik Bedeutung der Unterrichtsfächer Versammlungen Umgang mit Minderheiten Weitere Erziehungen Quellen Eigene Meinung Fragen ?. Diese Jugend, die lernt ja nichts anderes als deutsch denken, deutsch handeln!

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Schule im Dritten Reich

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Presentation Transcript


  1. Schule im Dritten Reich

  2. Gliederung: • Einleitung • Änderungen der Schulpolitik • Bedeutung der Unterrichtsfächer • Versammlungen • Umgang mit Minderheiten • Weitere Erziehungen • Quellen • Eigene Meinung • Fragen ?

  3. Diese Jugend, die lernt ja nichts anderes als deutsch denken, deutsch handeln! Zitat: Adolf Hitler

  4. Hitlers Vorstellungen/Ziele • Die (arischen) Schüler/innen treu, gehorsam und anständig zu erziehen, sodass sich den Nationalsozialisten unterordnen und bereit waren für das Vaterland zu sterben • Die ‚‚Wehrertüchtigung‘‘ der männlichen Jugend durch vielseitigeskörperliches Training und praktische vormilitärische Ausbildung • Die Schülerinnen so zu erziehen, dass sie ohne Probleme bei der Ernte helfen konnten oder soziale Hilfsleistungen verrichten konnten

  5. „Die gesamte Bildungs- und Erziehungsarbeit des         völkischen Staates muss Krönung darin finden,         dass sie den Rassensinn und das Rassegefühl instinkt-         und verständnisgemäß in das Herz und Gehirn der       ihr anvertrauten Jugend hineinbrennt. Es soll kein Knabe und kein Mädchen die Schule verlassen, ohne zur        letzten Erkenntnis über die Notwendigkeit und das Wesen der Blutreinheit geführt worden zu sein.“(Mein Kampf, Adolf Hitler)

  6. Schulsystem in der Weimarer Republik bis 1933

  7. Änderungen: • Verkürzung der Gymnasialzeit auf 8 Jahre • Jungen und Mädchen gehen auf getrennte Schulen • die Landesregierungen bestimmen wie viele Schüler aufgenommen werden dürfen • Es dürfen maximal 1,5 % nichtarische Schüler in einer Klasse sein

  8. Verkürzung der Unterrichtszeit auf 50 Minuten • Nur Vormittagsunterricht • Schuluniform • Zusatzhefte statt neue Schulbücher

  9. Video 1 vor und nach jedem Unterricht musste der Lehrer mit ‚‚Heil Hitler‘‘ begrüßt werden Schulalltag

  10. Es wurde im Krieg Radio gehört • Jeder musste morgens an die Tafel schreiben: Wir kaufen nur deutsche Waren! • Spontaner Unterrichtsausfall

  11. Es gab eine Andacht vor der Schule Wochensprüche: Nimmer wird das Reich zerstört, wenn ihr einig seid und treu. bei Veranstaltungen musste zusätzlich die Nationalhymne gesungen werden

  12. Änderung der Lehrinhalte: Geschichte/Erdkunde: • „Volk ohne Raum“-Ideologie • Versailler Vertrag • Rassenhochmut gelehrt

  13. ‚‚ Ein Geisteskrankerkostet täglich etwa 4 Reichsmark… Nach vorsichtigen Schätzungen sind in Deutschland 300 000 Geisteskranke in Anstaltspflege, a) was kosten diese jährlich?b) Wie viele Ehestandsdarlehen zu je 1000 RM könnte von diesem Geld jährlich ausgegeben werden? Mathematik:

  14. Deutsch • es wurde Weltkriegsliteratur gelesen, von der Patriotismus vermittelt wurde • es musste über Reden von Adolf Hitler oder anderen NS-Politikern diskutiert, auwendig gelernt oder analysiert werden

  15. Deutsch Jesus und Hitler: Wie Jesus die Menschen von Sünde und Hölle befreite, so rettete Adolf Hitler das deutsche Volk vor dem Verderben. Jesus und Hitler wurden verfolgt, aber während Jesus gekreuzigt wurde, wurde Hitler zum Kanzler erhoben. Während die Jünger Jesu ihren Meister verleugneten und ihn im Stich ließen, fielen die 16 Kameraden (Parteigenossen, die bei Niederschlag eines Putsches umkamen.) für ihren Führer. Jesus baute für den Himmel, Hitler für die deutsche Erde. (aus: Bernhard Pollmann, Lesebuch zur deutschen Geschichte 3)

  16. Physik • eine Art technischen Grundausbildung für den späteren Militärdienst • Unterrichtsthemen: Fernsprech- und Funktechnik, Motorenkunde, Kompass, Munitionsflugbahnen, Funktionen von Zündern und die Einflüsse der Witterung auf Sprengladungen.

  17. Ziel: körperliche Fitness Vorbereitung für den Wehrdienst (z.B.: Handgranaten werfen, Schießübungen) Sport "Ihr sollt sein: Hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder und flink wie Windhunde"

  18. Die zehn Gebote 1. Dein Körper gehört deiner Nation, denn ihr verdankst du dein Dasein, du bist ihr für deinen Körper verantwortlich. 2. Du mußt dich stets sauber halten und deinen Körper pflegen … Licht, Luft und Wasser helfen dir dabei. 3. Pflege deine Zähne. Auf ein kräftiges, gesundes Gebiß kannst du stolz sein. 4. Iß reichlich rohes Obst, rohe Salate und Gemüse ...    5. Trinke flüssiges Obst! Laß den Kaffee ... Du hast ihn nicht nötig.

  19. 6. Meide Alkohol und Nikotin. Sie sind Gifte und hemmen dein Wachstum und deine Arbeitskraft. 7. Treibe Leibesübungen. Sie machen dich gesund und widerstandsfähig. 8. Du mußt jede Nacht mindestens neun Stunden schlafen. 9. Übe dich in erster Hilfe ... Du kannst dadurch der Lebensretter deiner Kameraden werden. 10. Über all deinem Handeln steht das Wort: Du hast die Pflicht gesund zu sein.

  20. Biologie • wichtigstes Fach, auch Rassenkunde genannt -Minderwertigkeit der Juden dargestellt

  21. Religion • Hitler versuchte den Einfluss der Kirchen zu verringern • Neue Gebete: Führer, mein Führer, von Gott mir gegeben, beschütz und erhalte noch lange mein Leben! Du hast Deutschland errettet aus tiefster Not, Dir verdank ich mein täglich Brot, Führer, mein Führer, mein Glaube, mein Licht, Führer mein Führer, verlasse mich nicht!

  22. 1938 über 1 Million Mal verkauft Juden Raus! Typisches Brettspiel

  23. „Schulausflüge“ • Man musste Heilkräuter für Verwundete suchen. • Kartoffelkäfer suchen, da die Kartoffel Hauptnahrungsmittel war und die Käfer sonst alles unessbar machten. • man musste Bucheckern für die Ölgewinnung sammeln. • Kinder der zweiten Klasse mussten wochenlang täglich 8 Stunden Früchte sammeln

  24. Video 2

  25. Eine Art Erziehungslager für Schüler (aber auch für Lehrer) die faschistische Ideologie als Lebensstil eingeübt und unbewußt verinnerlicht werden. Hauptaufgabe: alle individuellen Eigenheiten und soziale Gewohnheiten abzuschleifen. „Das Lager ist der schönste Traum der Jugend“

  26. Versammlungen • Hitler wollte hiermit die Jugend stärken Deutschland, Deutschland über alles,Über alles in der Welt,Wenn es stets zu Schutz und TrutzeBrüderlich zusammenhält,Von der Maas bis an die Memel,Von der Etsch bis an den Belt -Deutschland, Deutschland über alles,Über alles in der Welt!

  27. Schüler brauchten an solchen Tagen keine Hausaufgaben machen Lehrer und Schüler wurden zur Teilnahme am NSDAP-Parteitag und anderen politischen Veranstaltungen beurlaubt NS-Zeitschriften wurden jedermann zugänglich gemacht

  28. Lehrer • mussten bedingungslos gehorchen • mussten jeden Monat über ein NS-Buch berichten • pensionierte Lehrer konnten wieder einberufen werden • mussten in den Nationalsozialistischen Lehrerbund eintreten, sonst Entlassung • Bei Widerstand drohte Einlieferung ins KZ

  29. Umgang mit Minderheiten • Erst Verbot der Teilnahme an Schulveranstaltungen • Dann Entlassung von der Schule • Zuletzt Verfolgung

  30. Lebensborn • arische Kinder werden nach der Geburt in Heime gegeben • Ziel: Förderung des SS-Nachwuchses • Ca. 8.000 Kinder werden dort geboren

  31. Kinderlandverschickung • Aktion für gesundheitsgefährdete Stadtkinder • etwa 800.000 Jungen und Mädchen • In KLV-Lager, wo sie von der Hitlerjugend betreut und erzogen wurden • Im Krieg knappe Lebensmittelversorgung - viele Kinder deshalb verhungert

  32. Textquellen: • Geschichte und Geschehen • http://www.dhm.de • http://de.wikipedia.org • http://www.lsg.musin.de • http://www.gbg.kbs-koeln.de • http://www.gms-bc.de • http://ol.pi-noe.ac.at • http://www.gym-raubling.de • http://www.rotofo.de • http://images.google.de • http://www.unesco-club-hannover.de • http://bidok.uibk.ac.at

  33. Bild/Tonquellen: • Abitur 1954 Schüler fragen Zeitzeugen • http://www.nationalsozialismus.de • http://images.google.de • http://projects.brg-schoren.ac.at • http://www.thehistorybunker.co.uk • http://www.de-presentation.de • http://www.lpg.musin.de • http://content.grin.com • http://projects.brg-schoren.ac.at • http://www.hauptschule-kaufering.de • http://www.christen-und-juden.de • http://sheitan.persiangig.comv

  34. Eigene Meinung:

  35. The End

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