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Fels im Wandel der Zeit - Was Katholiken glauben

Fels im Wandel der Zeit - Was Katholiken glauben. Seminar bei den Dillenburger Jugendtagen 30. April 2006. Der Ablass (2000) Rechte Gesinnung Beichte, Eucharistie, Gebet nach Meinung des Hl. Vaters + Handlungen der Nächsten-liebe

valerie
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Fels im Wandel der Zeit - Was Katholiken glauben

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Presentation Transcript


  1. Fels im Wandel der Zeit - Was Katholiken glauben Seminar bei den Dillenburger Jugendtagen 30. April 2006

  2. Der Ablass (2000) Rechte Gesinnung Beichte, Eucharistie, Gebet nach Meinung des Hl. Vaters + Handlungen der Nächsten-liebe + Wallfahrt nach Rom oder zu best. Kirchen seiner Diozese + Spenden für gute Zwecke Fels im Wandel der Zeit Urbi et orbi

  3. Fels im Wandel der Zeit Warum äußert sich katholischer Glaube so andersartig? Was sind Kernpunkte kath. Glaubens? Glaubenssätze – was sie bedeuten ...

  4. Fels im Wandel der Zeit 1. Glaubenssätze – was sie bedeuten „Der Rosenkranz ehrt also zugleich die Dreifaltigkeit, das Kreuz und die Jungfrau, das heißt die grundlegenden katholischen Wirklichkeiten“ Dom Robert Le Gall, Abt von Kergonan „Symbole der kath. Kirche“, 1996 Glaube an die Dreifaltigkeit Glaube an das Kreuz Glaube an Maria

  5. Fels im Wandel der Zeit 1. Glaubenssätze – was sie bedeuten Glaube an die Dreifaltigkeit • Viele Aussagen über Gott, den Herrn Jesus oder den Heiligen Geist können wir problemlos unterschreiben • Gemeinsam ist der Glaube an den drei-einen Gott: Vater, Sohn, Heiliger Geist, Schöpfer von Himmel und Erde, der Erhabene, Barmherzige, der gute Hirte ...

  6. Fels im Wandel der Zeit 1. Glaubenssätze – was sie bedeuten Glaube an die Dreifaltigkeit • „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilaus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel ...“ aus dem Apostolischen Glaubensbekenntnis, Romanum, 2.Jhd. • Ich glaube ... an die heilige allgemeine christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen ...

  7. Fels im Wandel der Zeit 1. Glaubenssätze – was sie bedeuten Glaube an die Dreifaltigkeit • Viele Aussagen über Gott, den Herrn Jesus oder den Heiligen Geist können wir problemlose unterschreiben • Das Problem ist das Verständnis einzelner Aussagen – was heißt das im Detail?

  8. Fels im Wandel der Zeit 1. Glaubenssätze – was sie bedeuten Glaube an das Kreuz • „Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ Joh. 3,16 • „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ Joh. 14,6 Was heißt das „im Detail“?

  9. Fels im Wandel der Zeit 1. Glaubenssätze – was sie bedeuten Glaube an das Kreuz

  10. Fels im Wandel der Zeit 1. Glaubenssätze – was sie bedeuten Glaube an das Kreuz ? Der Priester vermittelt die Gnade Gnadenschatz Gott Mensch Sünde

  11. Sieben Sakramente: Taufe Eucharistie Firmung Buße (Beichte) Krankensalbung Ehe Weihe sacrum = lat. „heilig“ mens = lat. „Sache, Absicht“ „Aus dieser Heilsbedeutung der S. ergibt sich daß die S. für die Gläubigen zum Heil notwendig sind. [...] Die sakra-mentale Praxis ist zwar nicht das einzige, aber doch ein wesentliches Kriterium für ein ernsthaftes christl. Leben“ Katechismus, 1985 Ausschluß, wer die 7S leugnet, bzw. nicht für heilsnötig hält (Trient, 1547) Fels im Wandel der Zeit 1. Glaubenssätze – was sie bedeuten Glaube an das Kreuz ? „Grundregeln der Gnade Gottes, die von Christus mehr oder weniger ausdrücklich aufgestellt wurden.“ Abt Le Gall

  12. Katholische Lehre Vergebung der Erbsünde & Wiedergeburt (Florenz 1439) Vereinigung von Gott und Mensch Eingliederung in die Kirche „Pforte des geistl. Lebens“ (Trient 1547) Bibelüberlegungen Apg. 2,38 Apg. 2,41  der Treueeid des Christen für Christus Spurgeon: „Von allen Lügen, welche Millionen zur Hölle geschleppt haben, betrachte ich diese als eine der schlimmsten, daß es Leute gibt, welche darauf schwören, daß die Taufe die Seele rettet.“ Fels im Wandel der Zeit 1. Glaubenssätze – was sie bedeuten Glaube an das Kreuz ? Die Taufe

  13. Katholische Lehre Festigung/ Versiegelung des Christen Vermittelt den Heiligen Geist Das „Pfingstfest des Lebens“ (Abt Le Gall) Vollwertiges Mitglied des Gottesvolkes; ein „Laie“ (lt. von laos „Volk“) Bibelüberlegungen Eph. 1,13 „Als wir an den Herrn Jesus gläubig wurden, empfingen wir die Vergebung unserer Sünden und zugleich drückte Gott uns das Siegel seines Eigentums auf.“ Albert v.d. Kammer Fels im Wandel der Zeit 1. Glaubenssätze – was sie bedeuten Glaube an das Kreuz ? Die Firmung

  14. Fels im Wandel der Zeit 1. Glaubenssätze – was sie bedeuten Glaube an das Kreuz ? Die Eucharistie Katholische Lehre • Der Priester wandelt beim Abendmahl Hostie und Wein in tatsächlichen Leib des Herrn Jesus – dadurch wird das Wesen und der Geist Christi (in Wasser + Mehl „versteckt“) offenbar • Der Priester erneuert dadurch das Opfer Christi • „Dieses Opfer ist ein wirkliches Sühneopfer und es bewirkt, daß wir `Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe‘“ (Trient 1562) • Der empfangende Gläubige tritt in das Leben Christi ein und hat dadurch Anteil an der Dreieinigkeit • „Die Kirche ist durch die Eucharistie, die Eucharistie ist durch die Kirche“

  15. Fels im Wandel der Zeit 1. Glaubenssätze – was sie bedeuten Glaube an das Kreuz ? Die Eucharistie Bibelgedanken • Hebr. 9,12 • Hebr. 10,12 • Hebr. 7,26-27

  16. Fels im Wandel der Zeit 1. Glaubenssätze – was sie bedeuten M Glaube an die Jungfrau Maria • Zentraler Glaubenspunkt in jeder Messe, auch wenn viele es nicht wahr haben wollen oder für unwichtig halten • Bsp: Einsetzung Benedikt XIV oder Symbol oder totus tuus (lat. „ganz Dein“) von Johannes Paul II. • Kerzenweihe ist an Maria Lichtmeß (2. Febr.) • Herkunft ev. im persischen Mithras-Kult – dann typ. Bsp. für kath. Synkretismus • Interessant: neue Marienlehren • Unbefleckte Empfängnis Marias – 1854 – Pius IX • Mariä Himmelfahrt – 1950 – Pius XII • Rosenkranz: Krone zur Ehre der Jungfrau

  17. Fels im Wandel der Zeit 1. Glaubenssätze – was sie bedeuten Glaube an die Jungfrau Maria Chicago 2005

  18. Sequenz aus „Papst Benedikt XVI“, Predigt 400 Jahre Marianische Männercongregation Altötting edel media et al. 2005

  19. P A U S E

  20. Fels im Wandel der Zeit Zusammenfassend: • Gemeinsam: viele grundlegende Glaubenssätze • Problem: unterschiedliches Verständnis • Bsp.: durch Gnade oder Priestervermittlung? • Dramatik: viele ernsthaft katholisch Glaubende ... • ... haben keine Heilssicherheit • ... schwören ihre Treue Maria (... Jesus?) • ... hängen in „Ihrem“ System (Bibellesen? Symbolik?) ... von eben:

  21. Fels im Wandel der Zeit • Verschiedene Aspekte des katholischen Glaubens • Wir hatten gesehen: • Gemeinsame Glaubenssätze • Aber: gerade die eigenartigen Glaubenssätze werden von kath. Lehre als unabdingbar gesehen Die gleiche Bibel – aber völlig unterschiedliche Sichtweisen 2. Glaubenssätze – wo sie herkommen ... von eben:

  22. Fels im Wandel der Zeit 2. Glaubenssätze – wo sie herkommen • Geschichte der kath. Kirche • Struktur der kath. Kirche • Bibelverständnis der kath. Kirche

  23. Fels im Wandel der Zeit 2. Glaubenssätze – wo sie herkommen Geschichte • Von der verfolgten Gemeinde („hot church“) zur Staatskirche: • 313nChr Kaiser Konstantin: Staatsreligion • Mit der Macht beginnt die Verfolgung: • Der Andersgläubigen  letzendlich bis zu Kreuzzügen, Judenverfolgung, Missionierung Südamerikas • Der „Anders“-christlichen  325nChr Konzil von Nizäa & der Arianismus • Lehren werden nach Nutzen entschieden! • Unfehlbarkeit, Ablass + Petersdom etc.

  24. Fels im Wandel der Zeit 2. Glaubenssätze – wo sie herkommen Hierarchie • Festes System mit absolutem Machtanspruch des Papstes • Das althergebrachte Lehr- und Machtgefüge wird knallhart durchgezogen • Katechismus mit ganz klaren Ausschlussregeln • Strikte Trennung zwischen Laien und Theologen • Entwicklung der Reformer des II. Vatikanums: Ratzinger vs. Küng • Hervee & Roland Pasquiet

  25. Fels im Wandel der Zeit 2. Glaubenssätze – wo sie herkommen Bibelverständnis • Klare Lehre: Bibel + Tradition der Kirche • Konzile des Mittelalters wirken bis heute • Keine Auslegung von Heilszeitaltern • Es wird nicht gesehen, dass manche Aussagen der Bibel zeitgebunden sind (bspw. Jüd. Ritualgesetz) • Juden verstoßen • Bibelverheißungen müssen irgendwem gelten  Säuglingstaufe / Beschneidung, Priester „opfert“ Jesus statt eines Tieres, Hierarchie wie im jüd. Priesterzeremoniell, Priesterkleidung • Judenverfolgung: verstoßene Christusmörder Beispiel

  26. Fels im Wandel der Zeit 2. Glaubenssätze – wo sie herkommen Bibelverständnis • Beispiel: Firmung • „Dieses Sakrament wurde von Jesus Christus eingesetzt, denn es ist Lehre unseres heiligen Glaubens, dass jedes der 7 Sakramente seinen Ursprung nicht in der Kirche oder den Aposteln, sondern dem Erlöser selber verdankt. Die Evangelien erwähnen zwar nirgends die Einsetzung der Firmung, aber gemäß der Tradition und der einmütigen Auffassung der Kirchenlehrer fand sie statt während der 40 Tage nach der Auferstehung unseres Herrn“ • „Wer sagt, diejenigen täten ein Unrecht wider den Hl. Geist [durch die Firmung] der sei ausgeschlossen.“ Konzil zu Trient 1547

  27. Sequenz aus „Fels im Wandel der Zeiten – Die römisch-katholische Kirche“ CLV 2004

  28. Fels im Wandel der Zeiten • Es gibt kein Heil außerhalb der kath. Kirche (sagt z.B. Augustinus) • Bei den „getrennten Brüdern“ gibt es mehr oder weniger wahren Glauben, deshalb sind sie zu tolerieren. Die Fülle der Wahrheit gibt es nicht außerhalb der kath. Kirche (sagt z.B. Ut unum sint, Enzyklika v. Papst Johannes Paul II.)

  29. Fels im Wandel der Zeit Petrus über Jesus: „Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.“ „In ihm allein gibt es Erlösung! Im ganzen Himmel gibt es keinen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden.“ Apostelgeschichte 4,12

  30. Literatur • Abt R. Le Gall „Symbole der kath. Kirche“, Weltbild Verlag, Augsburg 1999 • W. Bühne „Ich bin auch katholisch“, CLV 1992 • Dr. L. Gassmann „Was kennzeichnet die kath. Kirche?“, Logos Aufklärung Bd.4, Logos Verlag 2000 • Erzbistum Köln „Der Ablass – Einige Klarstellungen und Zugangswege zum Verständnis, Büro Heiliges Jahr 2000 • P.H. Uhlmann „Die Lehrentscheidungen Roms im Licht der Bibel“, Telos/Schwengeler 1996 • Div. Enzykliken auf www.vaticano.va (bspw. „Ut unum sint“ [„Dass sie eins seien“]) • Im Internet: Wikipedia www.de.wikipedia.org • „Gotteslob – kath. Gebet- und Gesangbuch“, Ausgabe für das Erzbistum Köln, 1996 Weitere CLV-Literatur • H.W. Deppe „Sind Sie auch katholisch?“, CLV 1999 • T.F. Kauffman, H.W. Deppe „Marias Botschaft an die Welt“. CLV 1999 • G. Daillard „Das römisch-katholische Messopfer (Eucharistie)“, CLV 2000 • G. Daillard „Ich konnte nicht mehr Priester sein“, CLV 2000 • „Zehn Jahre im Kloster“ die Geschichte des Ehepaar Pasquiet, müßte auch CLV sein Filmmaterial • Joseph Fiennes „Luther – Er veränderte die Welt für immer“, Universal Pictures 2004 • „Papst Benedikt XVI“, edel media et al. 2005 • „Die römisch-katholische Kirche – Fels im Wandel der Zeit“, CLV 2004

  31. Fels im Wandel der Zeit - Was Katholiken glauben – Teil II JUGEND LEV ... 20. Januar 2006

  32. Fels im Wandel der Zeit • Gemeinsam: viele grundlegende Glaubenssätze • Problem: unterschiedliches Verständnis • Bsp.: Heil durch Gnade oder Priestervermittlung? • Dramatik: viele ernsthaft katholisch Glaubende ... • ... haben keine Heilssicherheit • ... hängen in „Ihrem“ System (Bibellesen? Symbolik?) • ... schwören ihre Treue Maria (... Jesus?) ... von eben:

  33. Fels im Wandel der Zeit Petrus über Jesus: „Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.“ „In ihm allein gibt es Erlösung! Im ganzen Himmel gibt es keinen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden.“ Apostelgeschichte 4,12

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