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Emotionale Intelligenz

Emotionale Intelligenz. Was sind Emotionen. Emotion  bezeichnet eine Gemütsbewegung. Es wird durch bewusste oder unbewusste Wahrnehmung ausgelöst. Das Wahrnehmen geht einher mit physiologischen  Veränderungen, spezifischen Kognitionen, subjektivem Gefühlserleben und reaktivem  Verhalten.

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Emotionale Intelligenz

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Presentation Transcript


  1. Emotionale Intelligenz

  2. Was sind Emotionen • Emotion bezeichnet eine Gemütsbewegung. Es wird durch bewusste oder unbewusste Wahrnehmung ausgelöst. Das Wahrnehmen geht einher mit physiologischen Veränderungen, spezifischen Kognitionen, subjektivem Gefühlserleben und reaktivem Verhalten. • Paul Ekman, der ein System zum Emotionserkennung in Gesichtern entwickelte hat 7 Emotionen nachgewiesen: Freude, Wut, Ekel, Furcht, Verachtung, Traurigkeit und Überraschung

  3. Die Basisemotionen

  4. Wut Traurigkeit Die Basisemotionen Fröhlichkeit Geringschätzung Angst Ekel Überraschung

  5. Entstehung von Emotionen • Sie sind als Folge eingehender Informationen zu werten • Sensorische Informationen werden erst zum Thalamus geleitet. Von dort gehen Bahnen zur Amygdala und zum ventralen präfrontalen Cortex. • Die Amygdala ist das emotionale Zentrum unseres Gehirns. Hier findet eine emotionale Bewertung der Information (des Körperzustands) statt. • Die Bewertung findet anhand bestimmter Vorerfahrungen und Regeln statt, die man im Laufe des Lebens erlernt hat. • Die Verarbeitung findet noch vor der Verarbeitung im Neocortex statt. • Ohne Mandelkern kann ein Mensch die emotionale Bedeutung von Ereignissen nicht erfassen • Das bedeutet, dass emotionale Reaktionen ohne kognitive Beteiligung entstehen. Das emotionale System kann unabhängig vom Kortex agieren

  6. Antonio Damasio • Im Zentrum seiner Theorie steht die Hypothese der somatischen Marker • Je nachdem, wie der Körper auf äußere Wahrnehmungen reagiert, das heißt, seinen Zustand verändert, verändert sich auch die Körperwahrnehmung – den somatischen Marker. • "somatische Marker" - mit Wahrnehmungen zu verknüpfen, ist uns teils angeboren, teils entwickelt sie sich im Zuge der Sozialisation des Individuums. • Die somatischen Marker sind nach Damasio die Grundlage unserer Entscheidungen. Sie helfen uns beim Denken, indem sie Vorentscheidungen treffen und uns, ohne dass es uns bewusst würde, in eine bestimmte Richtung drängen, vor Dingen warnen, mit denen wir schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht haben.

  7. Emotionen und Gedächtnis

  8. Mensch ohne Mandelkern • Einem jungen Mann wurden aufgrund schwerer epileptischer Anfälle die beiden Mandelkerne entfernt • Er verlor dadurch jegliches Interesse und blieb lieber für sich allein • Enge Freunde und selbst seine Mutter erkannte er nicht mehr • Schmerz berührte ihn nicht • Ohne Mandelkern war die Sinngebung von Situationen nicht möglich

  9. Emotion und Erinnerung • Experiment: • Propanolol blockiert Rezeptoren für Adrenalin und Noradrenalin(Stresshormone). Nach der Verabreichung zeigt man eine TV-Geschichte mit gefährlichen Szenen • Menschen mit Propanolol können sich an gefährliche Szenen nicht mehr erinnern. Blockieren der Stresshormone unterbindet die emotionale Erinnerung

  10. Experimente • Entfernen Sie Ratten den Mandelkern, kann Sie sich nicht erinnern wovor Sie sich zu fürchten hat. Eventuell wird Sie einer schlafenden Katze am Ohr knabbern. • Situationen die Sie fürchten müssen, erleben Sie meist nur einmal (Hand auf heiße Herdplatte etc). Dann ist es im Mandelkern abgespeichert. • Ähnliche Situationen können den Alarm aber immer wieder auslösen

  11. Take homemessage • Ohne Emotion gibt es keine Erinnerung • Jede Erinnerung ist auch mit einer Emotion verknüpft • Schaffen Sie positive Emotionen, in allen Situationen • Verknüpfen Sie Erlebnisse mit einem positiven Gefühl

  12. Schreiben Sie auf, wofür sie dankbar sein können

  13. Emotionen beeinflussen Entscheidungen

  14. Der Nucleus accumbens wird bei positivem Produkt aktiviert. Der medials präfrontale Kortex bei einem akzeptablen Preis. Die Insula wird aktiviert, wenn man den Preis als zu hoch empfindet.

  15. Emotionale Intelligenz

  16. EQ (Daniel Goleman) • 1. Die eigenen Emotionen kennen (Wahrnehmung) • 2. Emotionen handhaben (Selbstregulierung) • 3. Emotionen in die Tat umsetzen (Motivation) • 4. Empathie lernen • 5. Mit Beziehungen umgehen (soziale Kompetenz)

  17. Emotion und Lernen

  18. Ratten und Nucleus accumbens • Tests mit Ratten die sich selbst den Nucleus accubens mit Stromstößen reizen konnten, lösten diese Stromstöße rund 2000 Mal pro Stunde aus. • Sie tranken nicht mehr, aßen nicht und hatten auch keinen Sex. Sie machten das so lange, bis sie tot waren. • Offensichtlich führt die Stimulation des NA zu einem guten Gefühl

  19. Lernen und Nucleus accumbens • Bei Lernen wird der NA stimuliert. Dopamin wird ausgeschüttet. Das führt zu einem leichteren Lernen, denn es erleichtert die Bildung stärkerer Synapsen. • Das Dopamin wird aber bereits in der Erwartung aufgeschüttet. • Beim Eintreffen werden Endorphine anschließend Opiate ausgeschüttet, die einen glücklich machen.

  20. Lernen – auf Zellebene

  21. Learning is the weakening and strengthening of connections between Neurons

  22. Synapsesgrowwhiletheyareused

  23. Synapsesareassembledanddisassembledeveryday

  24. Catwithmonoculardepletion

  25. Emotionale Kontrolle

  26. Emotionale Kontrolle • Mit der Verarbeitung im Mandelkern, findet auch eine komplexe Verarbeitung der Information und der Emotionen im präfrontalen Kortex statt. • Im linken ventralen präfrontalen Kortex ist ein neuronaler Schalter, um die unangenehmen Emotionen abzuschalten. • Wird der Schalter bei Ratten entfernt, so verhalten sie sich besonders aggressiv • Menschen deren linker PFC durch einen Schlaganfall geschädigt wurde, neigen zu katastrophalen Sorgen und Ängsten. • Der Mandelkern schlägt vor, der PFC entscheidet. • Menschen deren PFC geschädigt wurde, haben Schwierigkeiten persönliche Entscheidungen zu treffen. Offenbar ist hier eine Stelle, an der sich Vernunft und Emotionen überschneiden (– PhineasCage).

  27. Emotionale Regulation • Wir können zwischen vorhergehender und nachgelagerter Regulation unterscheiden • Formen der vorher gehenden Regulation sind Neubewertung, der nachgelagerten Regulation ist expressive Unterdrückung der gefühlten Emotionen • Baumeister konnte bereits zeigen, das Selbstregulation zu einer Verringerung mentaler Ressourcen führt. Man kann sich nicht mehr so gut erinnern

  28. Emotionale Regulation und Erinnerung • 2 Gruppen schauen einen Film • Die zweite Gruppe wird angewiesen emotionale Reaktionen zu unterdrücken • Anschließend wurde getestet an wieviel Details sie sich erinnern konnten. • Das Verhältnis war 1.73% zu 2.64%. • Unterdrückung von Emotionen stört die Aufmerksamkeit

  29. Emotionale Regulation und Erinnerung • 3 Gruppen schauen Bilder von schwer Verletzten • Eine Gruppe wird angewiesen emotionale Reaktionen zu unterdrücken (3). Eine soll die Situation umbewerten, indem sie sich in die Rolle von Medizinern versetzen und evaluieren, was mit den Verletzten getan werden kann(2). Die letzte Gruppe erhielt keine Anweisungen (1) • Anschließend wurde getestet an wieviel Details sie sich erinnern konnten. • Der verbal memory score war bei • 1: 18, • 2: 16,2 • 3: 13 • Menschen können sich unter emotionaler Suppression nur sehr schwer Dinge merken, während eine Umdeutung der Situation zu besseren Ergebnissen führt.

  30. Sedona Methode Um sich von unangenehmen Gefühlen zu befreien • Schritt 1: Nehmen Sie Ihr Gefühl bewußt war • Schritt 2: Stellen Sie sich folgende Frage: • Könnte ich dieses Gefühl willkommen heißen • Schritt 3: Bin ich willens loszulassen • Schritt 4: Stellen Sie sich die Frage: Wann?

  31. Reframing • Umdeuten eines existierenden Bedeutungsrahmens. • Es gibt • Inhaltsreframing • Kontextreframing

  32. Inhaltsreframing • Häufig sind das komplexe Äquivalenzen • Die Bedeutung eines Ereignisses wird verändert • Ich bin immer so ungeduldig • Du willst so schnell wir möglich das Beste für Dich uns andere • Ich bin langsam • Du arbeitest immer sehr sorgfältig und gründlich

  33. Inhaltsreframing • Er kommt immer zu spät • Mit Petra fahre ich nicht mehr mit, die verfährt sich ständig

  34. Inhaltsreframing • Er kommt immer zu spät • Er geht sehr relaxed mit der Zeit um • Mit Petra fahre ich nicht mehr mit, die verfährt sich ständig • Mit Petra sehe ich immer mehr von der Welt

  35. Kontextreframing • Sind häufig Verallgemeinerungn • In welchem Zusammenhang könnte das Ereignis etwas Positives sein? • Ich bin zu schnell und übereilt • Wie oft bist Du damit schon Gefahren entgangen?

  36. Umdeutung der Situation • Es sind so viele besser als ich • Ich kann nicht schneller laufen • Es geht mir alles so schwer von der Hand • Ich bin müde • Das schaffe ich nie • Ohne Vitamin B geht gar nichts • Ich habe keinen Spaß auf der Arbeit

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