1 / 45

Einf hrung in die Theorie diagnostischer Gespr chsf hrung und Kommunikation

2. Teil I: Theorie des Interviews. 3. Einleitung und Definitionen. 4. Gespr

jadon
Download Presentation

Einf hrung in die Theorie diagnostischer Gespr chsf hrung und Kommunikation

An Image/Link below is provided (as is) to download presentation Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author. Content is provided to you AS IS for your information and personal use only. Download presentation by click this link. While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server. During download, if you can't get a presentation, the file might be deleted by the publisher.

E N D

Presentation Transcript


    1. 1 Einf�hrung in die Theorie diagnostischer Gespr�chsf�hrung und Kommunikation Die Begutachtung in der Familiengerichtsbarkeit WS 2005 Katrin Luise L�zer, Johanna H�u�ermann, Marthe Kortenbruck, Imke Melcher (urheberrechtlich und presserechtlich verantwortlich)

    2. 2 Teil I: Theorie des Interviews

    3. 3 Einleitung und Definitionen

    4. 4 Gespr�ch Ziel: Informationssuche, bei der der Proband durch gezielte Fragen zu Angaben �ber sich und sein Umfeld angeregt werden soll. Formen: Anamnese, Katamnese, Exploration, Interview

    5. 5 Anamnese gr�ndlicher R�ckblick vor einer Behandlung in der Medizin ist es die Krankheitsgeschichte in der Psychologie: Erfassung der Biographie eines Menschen

    6. 6 Katamnese gr�ndlicher R�ckblick nach einer Behandlung Gespr�ch �ber eine �abgelaufene Behandlung im Abstand von Monaten oder Jahren� (Fahrenberg 2002, 131)

    7. 7 Exploration erkunden des �subjektiven Lebensraums� einer Person �ber ein Gespr�ch im klinischen Bereich: derzeitige Krankheitserscheinungen

    8. 8 Interview �Begegnung von Personen, die sich treffen, um miteinander zu diskutieren, Fragen zu besprechen oder Meinungen auszutauschen� (Hornby, Gatenby & Wakefield, 1960, 666, zitiert nach Fisseni 2004, S.142)

    9. 9 Gemeinsame Charakteristika: Wechselrede Interaktionen auf verschiedenen Ebenen: Allgemeinpsychologisch Sozialpsychologisch Lernpsychologisch Tiefenpsychologisch Rationale Kontrolle bei der Auswertung

    10. 10 Klassifikation von Gespr�chen Freies klinisches Interview Halbstrukturiertes Interview Strukturiertes Interview Standardisiertes Interview

    11. 11 Freies klinisches Interview �einfachste� Form des Interviews, an Hand von Checklisten werden diagnostische Kriterien abgefragt Hohe Flexibilit�t Klinische Erfahrung notwendig Mangelnde Reliablit�t und Validit�t

    12. 12 Halbstrukturiertes Interview vorgegebene Fragen keine bestimmte Reihenfolge Wortlaut modifizierbar Individuelle Anwendung (nicht f�r Forschung geeignet ? G�tekriterien) Beispiel: AMDP

    13. 13 Strukturiertes Interview vorgegebene Fragen Festgelegte Reihenfolge Antwortkategorien, jedoch mit Beurteilungsspielraum des Interviewers Klinische Erfahrung notwendig Beispiel: Kinder-DIPS, SKID-I

    14. 14 Standardisiertes Interview h�chste Formalisierungsstufe: vorgegebene Fragen und Reihenfolge festgelegte Antwortm�glichkeiten Kein Beurteilungsspielraum Auswertung PC-gest�tzt, hochobjektiv G�tekriterien! Beispiel: CIDI, DIA-X

    15. 15 Welche Interviewform wann benutzen? Abh�ngig vom jeweiligen Assessmentziel Zeitfrage ? �konomie (SKID kann bis 100 Min. dauern) Forschung oder Praxis ? G�tekriterien Bildungs- oder St�rungsgrad des Patienten

    16. 16 Psychometrische �berlegungen Vorgehen nach den G�tekriterien: Objektivit�t Reliabilit�t Validit�t

    17. 17 1. Objektivit�t Unabh�ngigkeit von durchf�hrenden, auswertenden und interpretierenden Personen Problem Interview = Interaktion, d.h. beide Teilnehmer �ben einen gegenseitigen Einfluss aufeinander aus.

    18. 18 2. Reliabilit�t Wie genau misst der Test das, was er misst?! Halbierungsreliabilit�t Paralleltestreliabilit�t Retestreliabilit�t

    19. 19 Reliabilit�tssteigerung Formal gilt: Standardisiert zuverl�ssiger als Unstandardisiert Batterien von Fragen zum gleichen Thema zuverl�ssigere Informationen als Einzelfragen Doppelbefragungen durch denselben Befrager bringen zuverl�ssigere Ergebnisse als Befragungen durch wechselnde Befrager Globale Ausk�nfte zuverl�ssiger als Einzelaussagen

    20. 20 Reliabilit�tssteigerung Inhaltlich gilt: Fakten werden zuverl�ssiger referiert als Meinungen �ber Gegenwart wird zuverl�ssiger berichtet als �ber Vergangenheit Ereignisse, die den Befragten pers�nlich betreffen werden zuverl�ssiger berichtet als neutrale Sachverhalte Qualitative Angaben sind zuverl�ssiger als quantitative H�ufigkeiten

    21. 21 3. Validit�t 2 Varianten der Krieriumsbezogenen Validit�t: Kommunikative Validit�t Handlungsvalidit�t

    22. 22 Kommunikative Validit�t: �bereinstimmung Inhalt mit Sachverhalten Handlungsvalidit�t: Zusammenhang verbaler Daten und Verhaltensweisen

    23. 23 Fazit Auf Selbsturteile zu verzichten bedeutet, Erkenntnism�glichkeiten zu vergeben ? Ergiebigkeit entsteht insbesondere beim Abgleich mit anderen Quellen und Verfahren

    24. 24 Beziehung Interviewer - Befragter

    25. 25 Teil II Praktische Hinweise zum Interview

    26. 26 Explorative Fragetechniken Funktionale Fragen Kontakt- oder Einleitungsfragen Eisbrecherfunktion z.B. ansprechen von tabufreien Themen (Wetter o.�.) �berleitungs- oder �bergangsfragen haben die Funktion von einem Thema zum anderen zu f�hren c) Kontrollfragen Unklarheiten aufhellen, Widerspr�che aufkl�ren

    27. 27 Formale Fragen Offene und geschlossene Fragen betrifft vor allem die Antwortoptionen offene vor allem f�r unstandardisierte Exploration (Aussagen) Direkte und indirekte Fragen indirekte benennen das Umfeld, direkte den Gegenstand selber Zirkul�re Fragen Vorstellungen der Personen �bereinander

    28. 28 Suggestivfragen Haben das Ziel eine bestimmte Antwort zu provozieren Kann n�tzlich sein um eventuelle Abwehr zu ersch�ttern Vorsicht: ein Gespr�ch, das auf Suggestionen beruht, ist diagnostisch wertlos

    29. 29 Vorschl�ge zur Formulierung von Fragen �Frage- Antwort- Spiel� vermeiden Einfache Formulierungen (Sprachebene) Kurze S�tze Nicht: Doppelfragen, Doppelverneinung Komplexe Sachverhalte m�glichst in Einzelfragen zerlegen Umfangreiche Themen in Teilgebiete aufgliedern Eigene Reflexionen zur�ckhalten

    30. 30 Res�mee: ? Es geht bei Fragen allein um das Anliegen, dem Befragten den Weg zur �wahren Information� zu erleichtern

    31. 31

    32. 32

    33. 33

    34. 34

    35. 35

    36. 36

    37. 37

    38. 38

    39. 39

    40. 40

    41. 41

    42. 42

    43. 43

    44. 44

    45. 45 Amelang, M. & Zielinski, W. (2002): Psychologische Diagnostik und Intervention. 3. Auflage. Berlin: Springer. Stieglitz, R., Baumann, Freyberger (2001): Psychodiagnostik in klinischer Psychologie, Psychatrie, Psychotherapie. Stuttgart: Thieme. Loriot (1983), Studiointerview. In: ders.: Loriots dramatische Werke. Z�rich: Diogenes.

    46. 46 Vielen Dank f�r die Aufmerksamkeit! Einen sch�nen Tag!

More Related